Kupfer

Kupfer (Cu) ist ein essenzielles Spurenelement mit starker entzündungshemmender, antimikrobieller und antioxidativer Wirkung. Es stärkt das Immunsystem, unterstützt die Bildung von Kollagen und Elastin für Haut und Gewebe, schützt Zellen vor oxidativem Stress und spielt eine Rolle im Energiestoffwechsel. Zudem fördert es die Blutbildung und ist wichtig für die Nervenfunktion.

HEILENDE ASPEKTE VON KUPFER

  • Immunsystem & Infektabwehr: Kupfer stimuliert die Produktion weißer Blutkörperchen und hilft bei der Bekämpfung von Entzündungen.
  • Hautregeneration & Wundheilung: Kupferpeptide unterstützen die Hautregeneration, stimulieren die Kollagensynthese und werden bei Akne oder zur Narbenheilung eingesetzt.
  • Entzündungshemmung: Es wird traditionell zur Schmerzlinderung bei Arthritis eingesetzt.
  • Bindegewebe & Knochen: Es ist am Aufbau von Knochen, Sehnen und Bändern beteiligt.
  • Antimikrobiell: Kupferionen wirken antibakteriell, beispielsweise bei der Nutzung von Zungenschabern.

Durch die antimikriobelle Wirkung eignen sich Kupfer-Rohre hervorragend als Wasserleitungen.

Darum hat Kupfergeschirr eine jahrtausendelange Tradition

  • Wärmeleitfähigkeit: Kupfer leitet Hitze extrem schnell und gleichmäßig. Deshalb schwören Profiköche bis heute auf Kupferpfannen und -töpfe.
  • Antibakteriell: Kupfer wirkt von Natur aus keimtötend. Das war früher ein riesiger Vorteil für die Hygiene bei der Wasserlagerung.
  • Prestige: Glänzendes Kupfergeschirr galt lange als Statussymbol in der Küche, da es einfach geil ausschaut.

NEBENWIRKUNGEN

  • Reaktivität: Kupfer reagiert mit Säuren (z. B. aus Wein, Fruchtsäften oder Tomaten). Dabei lösen sich Kupferionen aus dem Material und gehen in das Getränk oder Essen über. Das schmeckt nicht nur metallisch, sondern kann in größeren Mengen zu Übelkeit und Erbrechen führen.
  • Grünspan: Wenn Kupfer feucht wird und mit CO2 reagiert, bildet sich eine grünliche Schicht. Diese ist zwar nicht wirklich giftig, kann aber im Kontakt mit Essigsäure zu echtem, giftigem Grünspan werden.

Heute sind fast alle modernen Kupferbecher oder Töpfe innen mit Edelstahl oder Zinn beschichtet, damit kein direkter Kontakt zwischen Metall und säurehaltigen Lebensmitteln besteht. Wein enthält ja auch Essigsäure und wird in manchen Religionen als Ritual getrunken.

In der indischen Ayurveda-Lehre wird Wasser immer noch bewusst über Nacht in Kupfergefäßen gelagert, um von den mineralisierenden Eigenschaften zu profitieren.

KUPFERMANGEL

Ein Mangel an Kupfer kann zu erhöhter Infektanfälligkeit, Blutarmut (Anämie), Bindegewebsschwäche und Hautproblemen führen.

Eigentlich wird Kupfer über die Nahrung aufgenommen (Hülsenfrüchte (Nüsse), Schokolade, Innereien). Wenn Sie jetzt überlegen, wann Sie zuletzt Nüsse oder Innereien gegessen haben, dann sollten Sie über Kupfer-Supplement nachdenken.

Die heilende Wirkung von Kupferschmuck ist wissenschaftlich nicht wirklich belegt.