
Common Reporting Standard (CRS) ist ein von der OECD entwickelter Standard, welcher automatisch Kontodaten zwischen Staaten abgleicht. Banken melden dabei Daten, die seither eher verborgen waren: Kontostand, Zinsen, Dividende von Wertpapieren.
Die Steuerbehörden (in Deutschland das Finanzamt) erhalten damit den vollen Einblick auf sämtliche Konten.
So kann überprüft werden:
- Woher kommt welches Geld?
- Wurde dieses Geld auch angemessen versteuert?
Das System dahinter nennt sich Automatic Exchange of Information (AEOI).
115 Länder machen mit. Die USA macht nicht mit, weil sie bereits ihr eigenes System Namens FATCA (Foreign Account Tax Compliance Act) hat.
Bei diesen Systemen geht es darum, Steuerhinterziehung aktiv zu bekämpfen.
Die DSGVO zwingt die ermittelnden Behörden dazu, Dir über Deine gesammelten Daten Auskunft zu geben.
Man kann also nachfragen, welche Daten im Ramen des automatischen Informationsaustausches CRS gesammelt wurden. Mit dieser Information kann man dann rettende Sofortmaßnahmen ergreifen.
- Du siehst, was genau das Finanzamt weiß
- Du erkennst mögliche Fehler
- Du kannst Dich vorbereiten

