1911 experimentierte Walter John Kilner mit DYCIANIN. Dycianin ist eine chemische Verbindung, die aus Steinkohlenteer hergestellt wird. Dycianin ist bläulich.
Er strich dieses Dycianin als dünne Schicht auf ein Glas und schaute hindurch.

Unser Auge kann nur eine beschränkte Auswahl an Licht wahrnehmen. Licht ist ja eine Form von Strahlung. Mikrowellen sind ebenfalls Strahlung, wir können sie aber nicht sehen. Radiowellen und Röntgenstrahlen ebenfalls nicht.
Kilner fertigte aus diesem Dycianin beschichteten Glas eine Brille und zog diese auf. Was er nun sah, kann vielleicht mit diesem Bild ganz gut erklärt werden:

Dank dieser Brille konnte er nun ein weiteres Spektrum erkennen, welches sonst unsichtbar bleibt: die Aura (Bioenergie).
Diese Aura umgibt jedes Lebewesen. Sie wird wie ein Leuchten durch diese Brille wahrgenommen. Manche Menschen haben eine starke Aura, andere eine weniger starke.

Nun kommt der Conspiracy-Part
Kilner sah aber auch menschliche Lebewesen, die gar keine Aura besitzen, also auch keine schwache Aura, ganz so, als ob diese Objekte nicht menschlich waren.

ein kleiner Filmtipp so am Rande:

THEY LIVE (1988) ein John Carpenter Film
Kilner veröffentlichte zwei Bücher
1911 – The Human Atmosphere (The Aura Made Visible by the Aid of Chemical Screens)
- Kilner beschreibt darin seine Methode, mit farbigen Filtern eine sogenannte menschliche „Aura“ sichtbar machen zu können.
1920 – The Human Atmosphere (extended version)
- Überarbeitete Version
Nach dieser Veröffentlichung 1920 starb Walter John Kilner im Alter von 73 Jahren.
Die Verwendung von Dycianin wurde niemals staatlich verboten! Diesbezüglich kursieren viele Falschbehauptungen.
Dycianin ist giftig! Steinkohlenteer war die Ausgangsbasis für Dycianin.
Steinkohlenteerlösungen werden heute zur kurzzeitigen Behandlung von Neurodermitis benutzt, sind aber in Anti-Schuppen-Schampoos verboten. Steinkohlenteer enthält Inhaltsstoffe, die toxisch, erbgutverändernd und krebserregend sind. Genannt werden kann hier der Stoff: polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoff (PAK).
