Meerwasser versalzen

Jeden Winter werden Tonnen von Salz gestreut. Damit bringt man das Eis zum schmilzen. Doch selbst wenn das Eis sich weigert zu schmilzen, so bilden die Salzkörner einen grippigen Untergrund, damit keiner ins Rutschen gerät.

Deswegen hat sich diese Salzstreu-Technik schon seit vielen Jahrtausenden bewährt. Das stete Körnchen salzt das Meer. Sonnenklar.

Und deswegen sind die Süßwasser-Fische aus dem Meer entflohen und haben sich in die süßeren Bergseen zurückgezogen.

Auch einige Fische aus dem Meer wandern zum Laichen extra ins süßere Gewässer. Genannt werden muss hier der Lachs, die Meerforelle und der gestörte Stör.

Die Fischkinder mögen es halt nicht gleich von Anfang an derb salzig.

Aale meiden meist das Meerwasser und bleiben im süßeren Fluss schwimmen. Außer der Blau-Aal, aber das ist ja kein wirklicher Fisch.

Anmerkung

In Deutschland werden in einem echten Winter 3.000.000 Tonnen Salz gestreut. In Österreich und in der Schweiz bestimmt noch viel mehr, weil dort gibt es ja mehr Berge und steilere Straßen, die rutschig werden können.

Natürlich kann man jetzt sagen, dass die Meere viel größer sind, als dieser Berg Salz. Aber Meerwasser enthält ja nicht nur Salz, sondern auch noch ein wenig Wasser und Algen und Fische und so…