
Es gab mal einen faschistischen Staat. Dieser Staat hat seinen Bürgern nie verraten, dass er faschistisch ist. Er hat es nie öffentlich proklamiert. Und so ahnten die Bürger dieses Staates nichts von seiner faschistischen Natur.

Doch es gab einen kleinen Kreis, der die Verbrechen dieses Staates aufzeigen wollte. Dieser kleine Kreis wollte aufräumen und dafür sorgen, dass das faschistische Handeln dieses Staates endlich aufhört.
Zu diesem Zweck organisierten sich die Anhänger dieser kleinen Bewegung in einer Partei. Gleich eine der ersten Forderungen war, dass das eigenständige Handeln der Politiker dadurch eingeschränkt werden sollte, indem die Entscheidungshoheit in die Hände der Bürger gelegt wird.
Deswegen wollte dieser kleine Kreis Volksentscheide nach schweizer Vorbild einführen. Weitere Forderungen waren, dass man sich im Umgang mit Flüchtlingen an die geltenden Gesetze hält, dass man zur Atomkraft zurückkehrt und die EU mit der EU-Kommission von ihrer diktatorischen Machtposition entthront.
Des weiteren wollten sie die Rundfunkgebühren abschaffen, die in dem heimlich faschistisch gewordenen Staat zu Propaganda-Zwecken missbraucht wurden und nicht zu dem versprochenen unabhängigen Journalismus geführt hat, wofür diese Gebühren ursprünglich gedacht waren.
Sie hatten viele vernünftige Ansichten.
Doch der faschistische Staat wusste sich zu helfen. Er hatte ein eingespieltes System, in welchem die Justiz, die Politiker, die Polizei und die Geheimdienste, die Gerichte und die Medien perfekt zusammenarbeiteten. Ein unschlagbares Team.
Dieses System nutzte der faschistische Staat natürlich für sich, um dieser neuen Partei zu schaden. Er brachte sie in Verruf und klagte sie an, wo immer es ging. Gleichzeitig galt für alle übrigen Parteien die Parole, niemals mit dieser einen Partei auch nur ein Stück zusammenzuarbeiten.
Brachte diese Partei Vorschläge ein, so wurden diese ungeachtet des Inhaltes abgelehnt. Brachte hernach eine andere Partei denselben Vorschlag, klaute also deren Idee, dann wurde dieser Vorschlag angenommen.
Die Bürger bekamen von all dem nichts mit. Sie bekamen über die Medien Sand in die Augen gestreut, sodass nur wenige wirklich erkennen konnten, was da gespielt wurde. Kaum einer war in der Lage, sich die Zeit zu nehmen und zu verfolgen, von wem welche Vorschläge eingebracht wurden.

Der Staat schaffte es sogar, die eigentlich neutralen Bürger, die nicht wirklich an Politik interessiert waren, dazu zu mobilisieren, gegen diese Partei in die Krieg zu ziehen. Die Bürger demonstrierten für die Demokratie, gegen diese Partei und merkten dabei nicht, dass sie sich im Faschismus befanden. Sie sahen nicht, dass die angestrebte Demokratie von jener Partei eingeführt werden wollte, gegen die sie zu Felde zogen.
Und so konnte dieser Staat seine faschistische Diktatur immer weiter ausbauen. Er konnte sehr fein in aller Ruhe eine Umgebung schaffen, die es für Kontra-Bewegungen unmöglich machten, dieses System zu stürzen.
Die ergriffenen Maßnahmen waren geschickte Gesetzesänderungen, die in den Medien keine Erwähnung fanden.
Dazu setzte der Staat gezielt Provokateure und V-Leute ein und schuf Stolpersteine, die alle ihr Ziel nicht verfehlten.
Spätestens unter dem Deckmantel des Schutzes der angeblichen Demokratie und dem Kampf gegen den Terror konnte der Staat dem Volk immer wieder neu erklären, warum Menschen weggesperrt werden mussten und Strömungen verboten werden mussten.
Und so existiert dieser faschistische Staat noch heute.
Wer es wagt, diesen Staat „faschistisch“ zu nennen, wird verfolgt, weggesperrt und angezeigt. Dafür nimmt sich der Staat die Freiheit heraus, die Personen aus der Kontra-Bewegung als „Faschisten“ zu bezeichnen.
Und weil die Medien dies nicht als Skandal klassifizieren, bleibt der Aufschrei des Volkes aus. Man lenkt es geschickt gegen diese Kontra-Bewegung, ohne dass die Lenkung der Masse dieser auch nur ansatzweise auffällt.
Erwachsene Menschen ziehen in den Krieg gegen eine Gruppierung, die ihnen nichts böses getan hat. Sie ziehen los mit einer Mischung aus Hass und Angst vor einer Veränderung. Gleichzeitig lehren sie ihre Kinder, dass diese niemals grundlos jemanden hassen dürfen.
Ein solch geschicktes System verdient es ewig zu existieren. Es lebe der geheime Faschismus. Solange ihn keiner erkennt, gibt es ihn auch nicht.
Sind wir wirklich alle solche Faschismus-Leyen?
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